Pädagogisch besonders wertvoll: Das Rucksackprojekt
Ein Rucksack voller Hoffnungen
Bitburger Gymnasiasten unterstützen
Aktion für Malawi
Durch das Engagement
zahlreicher Schüler des St.-Willibrord-Gymnasiums können 50 Kinder aus
Malawizum ersten Mal eine Schule in
ihrem Heimatland besuchen.
Die Organisation „Mary`s Meals“ in Deutschland entwickelt
und unterstützt seit Jahren Projekte zum Wohl benachteiligter Kinder in der
ganzen Welt, vor allem aber im afrikanischen und asiatischen Raum. Das
„Rucksackprojekt“ wird in Deutschland von der Mainzer Schulseelsorgerin Ursula
Schwarz betreut und koordiniert. Die Idee besteht darin, einen Rucksack oder
eine Schultasche mit den nötigen Materialien zu bepacken: Hefte und Stifte
gehören ebenso zum Inventar wie Flip-Flops und Zahnbürste, wobei die meisten
Artikel ruhig bereits gebraucht sein dürfen.
Die Schüler des St.-Willibrord-Gymnasiums begeisterten sich
so für diese Idee, dass innerhalb kürzester Zeit 50 Rucksäcke gepackt waren und
bereits zusätzliche für das nächste Schuljahr in Aussicht gestellt sind.
(Allerdings könnte es Transportprobleme zur Sammelstelle in Wiesbaden geben, da
Frau Schwarz die Aktion mit einem einzigen Mitarbeiter durchführt. Wer also
eine Möglichkeit zur Mithilfe sieht, ist herzlich willkommen!) Durch einen seit
nunmehr drei Jahren bestehenden Briefaustausch mit kenianischen Schülern wissen
viele unserer Schüler bereits um typische Probleme afrikanischer Kinder.
Deshalb freuen sie sich umso mehr, dass sie den Kindern in Malawi auf diese
einfache aber wirksame Weise helfen können.