Natur trifft Wissenschaft – MINT am Abend der 6l

„Natur trifft Wissenschaft“ unter diesem Motto veranstaltete die MINT-Klasse 6l ihren „MINT am Abend“ am 03.03.2026. Vor über 100 begeisterten Gästen wurden verschiedene Experimente, phänomenale Tiere oder selbsterstellte Produkte aus Naturmaterialien vorgeführt.

In zehn verschiedenen Teams haben die Schülerinnen und Schüler in ihren MINT-Stunden die selbstgewählten Themen recherchiert, ausprobiert und vorbereitet. Schulleiter Ingo Krämer freute sich auch in diesem Jahr die Besucherinnen und Besucher im Rahmen von MINT EC zu einem erneuten „MINT am Abend“ begrüßen zu dürfen, um die Interessen und Talente der Klasse vorzustellen.  

Die Tarnungstechnik unserer hauseigenen Stabschrecken wurde durch Emily und Mika unter Beweis gestellt und der ein oder andere mutige Besucher durfte sie sogar auf die Hand nehmen. Zudem wurden von Clemens, Timo und Niko die Selbstheilungskräfte des Axolotls untersucht und ihr Nutzen für die Medizin vorgestellt, während Paul und Chris uns die Van-der-Waals-Kräfte genauer erklärten, mit denen sich der Leopardengecko sogar senkrecht nach oben an einer Glasscheibe bewegen kann.

Maximilian und Lennard entwickelten mithilfe des 3D-Druckers den idealen Reagenzglashalter, sodass in Zukunft hoffentlich kein Reagenzglas mehr zu Bruch gehen wird. Sie begeisterten mit vielen weiteren kleinen selbstgedruckten Gadgets die Besucherinnen und Besucher und unterstützen mit ihrem beweglichen Axolotl ihre Klassenkammeraden. Katharina, Sophia und Milena entführten uns in die Welt der Honigbiene und versüßten allen den Abend mit ihrer Honigverkostung. Zur Unterstützung der Bienen und weiteren Nützlingen haben David, Gabriel, Duc Ahn und Samuel Samenbomben erstellt, sodass auch unsere eigenen Wiesen hoffentlich bald in bunter nützlicher Pracht erblühen.

Wie aus Naturstoffen selbst Plastik hergestellt werden kann, war das Ziel von Niels, Jonathan, Marcel und Noam. In vielen verschiedenen Versuchen wurden aus Milch und Bananenschalen Prototypen gebildet, die in Zukunft das Problem des Plastikmülls vielleicht lösen können. Selbermachen und experimentieren war auch der Wunsch unseres Kosmetik-Teams! Während Emmy und Ella bis zu sechs verschiedenen Sorten von Lippenbalsam frei von Mikroplastik und unangenehmen Zusatzstoffen produzierten, standen bei Liv und Emilia die Badebomben und das Badesalz im Vordergrund. Den Schülerinnen war wichtig, Produkte herzustellen, die nicht nur gut riechen und aussehen, sondern besonders verträglich und pflegend für die Haut sind.

Das Rotkohl nicht nur gut schmeckt, sondern auch sehr nützlich sein kann, bewiesen Jandrik, David und Jan. Denn mithilfe des Rotkohlsaftes konnten sie jeweils den pH-Wert von unter anderem Waschmittel, Rohrreiniger und Orangensaft nachweisen und uns die bunte Vielfalt der Säuren und Basen zeigen.

Der Abend zeigte ein weiteres Mal, dass naturwissenschaftliches Experimentieren nicht nur aufwändige komplizierte Prozesse sein müssen, sondern eigentlich ständig vor unserer Nase ablaufen und es in MINT gilt, diesen Geheimnissen und Besonderheiten näher auf den Grund zu gehen. Nur so können wir die Phänomene der Natur verstehen und daraus neue Ideen oder Lösungen für aktuelle Herausforderungen finden.

„Es bereitet mir immer wieder große Freude zu sehen, wie die Klasse mit Spaß Neues ausprobiert und experimentiert, um dabei über sich hinauszuwachsen und selbst als junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlicher zu erleben“, so die Klassenlehrerin Hanna Scharfbillig.

Wir danken allen ganz herzlich für ihr Kommen und hoffen, Sie auch beim nächsten Mal wieder begrüßen zu dürfen, wenn das St.-Willibrord-Gymnasium zu ihren traditionsreichen „MINT am Abend“ einlädt.
Nach oben scrollen