Text und Bilder: Karin Zimmer und Medienscouts
Drei Tage lang wurde unsere Schule wieder zur Ideenwerkstatt: Bereits zum achten Mal fanden sogenannte Hackdays im Rahmen des Projekts Make Your School statt. Schülerinnen und Schüler der MINT-Klasse der Jahrgangsstufe 9 entwickelten kreative technische Lösungen, um unseren Schulalltag zu verbessern. Vor Ort begleiteten und planten Klassenlehrerin Susanne Küster sowie Karin Zimmer, Koordinatorin Bildung in der digitalen Welt, diese Tüfteltage. Das bundesweite Bildungsprojekt Make Your School wird von Wissenschaft im Dialog organisiert und von der Klaus Tschira Stiftung gefördert. Im Mittelpunkt standen Technik, Teamarbeit, Kreativität sowie Problemlösekompetenz und vor allem die Frage: „Wie können wir unseren Schulalltag mit technischen Ideen noch verbessern?“
Eine Mädchengruppe entwickelte dabei eine Sicherheitstür: einen Türöffner mit Code, der per Tastenfeld gesteuert wird und mehr Sicherheit im Schulalltag garantiert. Das Modell zeigt anschaulich, wie digitale Zugangssysteme funktionieren können. Von der Programmierung über die Verkabelung bis zur Gestaltung des Prototyps lag alles in Schülerinnenhand.
Technisch und kreativ ging es bei den Battle Bots zu, welche für Spaß auf dem Pausenhof sorgen sollen. Die kleinen selbstgebauten Roboter, die sich im „Duell“ messen können, sorgten nicht nur für Begeisterung, sondern vermittelten ganz nebenbei Wissen über Motoren, Steuerung und Konstruktion.
Beim nützlichen Wespenabwehr-Modellprojekt „Fliegen-Flak“ kombinierten die daran arbeitenden Schüler Mechanik, Elektronik und Programmierung, um ein bewegliches technisches Funktionsmodell zu bauen.
Mit dem wirklich „cool“ aussehenden Tech-Truck entstand ein kleines motorisiertes Fahrzeug zur Unterstützung für unsere Hausmeister und den Sanitätsdienst der Schule. Hier ging es um Antrieb, Lenkung und die Frage, wie Technik mobil gemacht werden kann.
Der Lernbot ist ein digitaler Helfer, der beim Lernen mit Hilfe von KI unterstützen soll. Die Gruppe beschäftigte sich mit der Idee, wie Technik im Schulalltag nicht nur unterhält, sondern auch ganz konkret beim Lernen helfen kann. Alle Lehrkräfte zeigten sich begeistert von der Idee.
Mit einem Augenzwinkern, aber echtem Alltagsbezug, entstand die „Ich-komme-zu-spät-Tasche“. Ein technisches System, das verspätete Ankünfte digital erfassen kann – humorvoll gedacht und technisch anspruchsvoll umgesetzt.






Junge Mentorinnen und Mentoren unterstützten die Teams beim Programmieren, Tüfteln und Löten, während unsere Medienscouts die Hackdays durch das Anfertigen von Fotos und Videos dokumentierten und die kreative Atmosphäre festhielten. Ein herzliches Dankeschön geht an die Organisation Wissenschaft im Dialog mit Sitz in Berlin, die Klaus Tschira Stiftung für die Förderung des Projekts, die engagierten Mentorinnen und Mentoren, unsere Medienscouts und vor allem an die Schülerinnen und Schüler, die mit Kreativität, Teamgeist und technischem Können beeindruckt haben.
Die achten Hackdays haben erneut gezeigt, dass unsere Schule voller Ideen, Neugier und Erfindergeist steckt.
Wir freuen uns schon auf Runde 9 der Hackdays am St.-Willibrord-Gymnasium!

