Projektwoche der 7d: „Digital und analog sicher unterwegs“

Text und Bilder: Lisa Herudey

Die Klasse 7d hat eine erfahrungsreiche Projektwoche verbracht und sich auf vielfältige Weise mit dem Thema „Digital und analog sicher unterwegs“ beschäftigt. Ziel war es, Kompetenzen für einen sicheren, respektvollen und selbstbewussten Umgang in der digitalen und analogen Welt zu stärken.

Ganz klassisch wird in der siebten Klasse das Halten gelungener Vorträge geübt. In diesem Jahr haben die Schülerinnen und Schüler der 7d Referate zu folgenden Themen vorbereitet und vorgestellt:

  • Cybermobbing
  • Hate Speech
  • Wie schreibe ich eine offizielle E‑Mail?
  • Die Tricks von Netflix & Co.
  • Mit Google und Co. zur guten Note
  • Verschwörungsmythen überall
  • Sind Influencer Freunde?

Dabei setzten sie sich intensiv mit Stolperfallen und Gefahren im Internet auseinander und lernten gleichzeitig Strategien kennen, um sich sicher und verantwortungsbewusst im digitalen Raum zu bewegen.

Um auch in der „realen“ Welt sicher unterwegs zu sein, wurde die Klasse von Herrn Feldmeier, einem Zivilcouragetrainer, geschult. Zentrales Element seines Workshops: Lange bevor Selbstverteidigung notwendig wird, lassen sich viele Situationen durch präventive Maßnahmen und klare Selbstbehauptung deeskalieren. Sollte es dennoch zu einer Konfrontation kommen, verfügen die Schülerinnen und Schüler nun über einige grundlegende Techniken zur Verteidigung – auch diese wurden praktisch trainiert.

Ein besonderes Highlight bildete die abschließende kleine Prüfung: Jede und jeder konnte ein Holzbrett durchschlagen und erhielt für das erlernte Wissen eine Urkunde.

Am folgenden Tag war vor allem der Kopf gefragt. Gemeinsam mit Frau Biewer von der Merkwerkstatt, die unsere Schule bereits mehrfach mit ihrer Expertise unterstützt hat, absolvierte die 7d ein intensives Gedächtnistraining. In abwechslungsreichen Übungen wurde das Gehirn „auf Lernen gepolt“:
Nachdem zuerst der eigene Lerntyp bestimmt wurde, lernten die Schülerinnen und Schüler verschiedene Merk‑Techniken kennen, deren Anwendung auf konkretes Lernwissen (u. a. Landeshauptstädte) direkt geübt wurde. Besonders eindrücklich: Je skurriler die Merkhilfe, desto sicherer saßen die Inhalte am Ende des Tages und auch in der darauffolgenden Woche noch.

Den Abschluss der Woche bildete die Teilnahme an der Aktion „Lebensläufe“, die das Motto „Gemeinsam laufen, gemeinsam helfen“ hochhält. Gemeinsam mit der gesamten Schulgemeinschaft sowie den Kindern und Lehrkräften der St.-Martin-Schule liefen die Schülerinnen und Schüler, um Spenden für vielfältige gute Zwecke zu sammeln. Bewegung, Gemeinschaftsgefühl und soziales Engagement standen hier im Mittelpunkt.

Eine ereignisreiche Woche endete mit einer Vielzahl neuer Eindrücke. Die 7d hat nicht nur ihre Präsentations- und Medienkompetenz gestärkt, sondern auch Selbstbehauptung, Zivilcourage und effektive Lernstrategien trainiert – und dabei gezeigt, wie man digital und analog sicher unterwegs ist.

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